Weltweite Panik auf den Märkten – wie geht es weiter?

Wenn man sich die aktuelle Berichterstattung ansieht hat man das Gefühl wir sind nochmal mit einem blauen Auge davongekommen. Es ist schon erstaunlich wie man negatives in positives drehen kann. Wären früher Verluste von 3% oder mehr als Crash bezeichnet worden so gewöhnt man sich an negative Zahlen und redet sie schön. Dabei kann man den Tag nur als schwärzesten Montag weltweit für die Börsen beschreiben. Dow – 5,5%, Nasdaq – 6,9%, S&P 500 – 6,7%, Dax – 5% und in Athen -6%, die tiesten Kurse seit 14 Jahren, dauraufhin wurden gleich Leerverkäufe für zwei Monate ausgesetzt. Wenn man dann noch die Verluste aus der Vorwoche dazunimmt steht man z.B. beim Dax bei -17%. Wenn das kein Crash ist??

Der größte Unterschied zu 2008 ist jedoch dass der wahre Crash nicht an den Aktienbörsen stattfindet, sondern es sich um eine Währungskrise und den Zusammenbruch des ungedeckten Papiergeldsystems und des Vertrauen in die Staaten handelt.

Immer mehr Menschen merken, dass in einer endlichen Welt nichts unendlich wachsen kann. Außerdem wird nun offensichtlich, dass es sich bei den Staatsanleihen weltweit um das größte und hinterlistigste Pyramidenspiel der Geschichte handelt, welches im Begriff ist unter der Last des Zinsesszinseffektes und der Geldmengenausweitungen zusammenzubrechen.

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Im Gegensatz zu 2008 geht die Flucht aus allen Anlegeklassen somit nicht mehr die die Staatsanleihen sondern in die Edelmetalle, im Moment vornehmlich in Gold. Silber
bleibt dagegen massiv zurück, jedoch ist mit einer rasanten Aufholbewegung beim Silber zu rechnen, wenn sich die Märkte in den nächsten Tagen wieder etwas beruhigen. Das sich der Silberpreis in diesem deflationären Umfeld überhaupt so gut halten kann zeigt unmissverständlich von der endgültigen Remonetisierung des Silbers. Silber ist jetzt nicht mehr Rohstoff sondern wieder Geld!

Wer in den letzten Monate und Jahren gemeint hat, für den Einstieg in Gold und Silber sei es schon viel zu spät, wird eines besseren belehrt. Die massive Ausweitungen der Geldmengen weltweit und die Stützungskäufe der Notenbanken und die damit kommende Inflation werden uns massive Kurszuwächse bei den Edelmetalle bescheren. Auch das Argument, dass Gold und Silber keine Zinsen bringen, wo der Goldpreis am Tag um ein Vielfaches dessen steigt, was man mit kurzfristigen Geldanlagen im ganzen Jahr an Zins bekommt, ist von der Hand zu weisen.
Got Gold & Silber?

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