Archiv für 28. Oktober 2011

Prof. Franz Hörmann bei Beckmann

Sehenswert ist der Auftritt von WU Prof. Franz Hörmann bei “Beckmann”
Spätestens seit dem Interview im Standard letztes Jahr “Banken erfinden Geld aus Luft” ist Hörmann kein unbekannter mehr.

Für Franz Hörmann, Professor an der Wirtschaftsuniversität in Wien, ist die Zeit der Banken und des Geldes vorbei. Ein Paradigmenwechsel sowohl in den Wirtschaftswissenschaften, als auch in gesamtgesellschaftlicher Hinsicht, ist für ihn unumgänglich. Im Gespräch mit derStandard.at erklärt er, warum wir die Banken getrost ignorieren können, die freien Märkte “Blasenmaschinen zum Missbrauch für die Eliten” sind und noch in den nächsten drei Jahren der Zusammenbruch des gesamten Systems droht.
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Die Gefahr der Derivate

Das weltweite Derivate Volumen hat nun ein neues Rekord Volumen von 1,5 Billiarden Dollar erreicht. Das sind 1.500 Billionen oder 1,5 Millionen Milliarden. Wenn man das mal in eine Relation zu dem setzt, was sonst auf der Welt so umgesetzt wird. Das gesamte Welt BIP – also die komplette Wirtschaftsleistung aller Länder und Menschen der Welt zusammen hat ein Volumen von 65 Billionen. Wir handeln also derzeit am Derivatemarkt über das 20 fache des Welt BIP!!

Der Wert aller Aktien der Welt zusammen hat ein Volumen von fast 40 Billionen und der Wert aller Anleihen der Welt beträgt über 80 Billionen.

Wenn wir also über alle Aktien und Anleihen der Welt zusammen reden, dann sind das mit 120 Billionen oder 8% nicht einmal 10% des Derivate Volumens.

Doch was sind Derivate genau? Spätestens nachdem Warren Buffet Derivate als „Massenvernichtungswaffen des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet hat ist dieser Begriff in aller Munde.

Ein Derivat – wie die lateinische Herkunft des Begriffs verrät – ist ein “abgeleitetes Produkt” .Es leitet sich etwa vom Wert einer Währung, einer Weizenladung oder des Öls ab.

Das Prinzip des Derivats ist uralt. Schon auf Steintafeln aus der Herrschaftszeit des babylonischen Königs Hammurabi um 1700 vor Christus gaben Händler ihren Kunden das Recht, zu vereinbarten Zeitpunkten bei ihnen Sklaven zu kaufen. Die Verträge waren übertragbar. Der Besitzer konnte die Option auf den Sklaven verkaufen – etwa, wenn er inzwischen glaubte, dass die Preise für Sklaven nach dem Stichtag sinken würden.

Mittlerweile sind Derivate ein reines Finanzprodukt und viele besitzen einen Hebel. Steigt etwa der Wert einer Aktie oder des Euro um eine Nuance, streicht der Investor ein Vielfaches dessen als Gewinn ein. Zweifach, dreifach, hundertfach – je nach Hebel. Riesige Summen werden bewegt, ohne realen Gegenwert.

Einfachstes Beispiel für ein Derivat als Schuldverschreibung ist ein Indexzertifikat auf den ATX oder DAX. Wer dieses Papier kauft, wird vom Herausgeber so gestellt, als ob er exakt nach Indexgewichtung in die enthaltenen Aktien investiert hätte. Er besitzt allerdings nicht wirklich Anteile an den Gesellschaften, sondern ist Gläubiger der Bank. Daher gibt es bei Zertifikaten wie bei allen Anleihen auch ein Emittenten Risiko. Dieses Risiko existiert auch bei Optionsscheinen.

Unternehmen gleichen mit Derivatprodukten nicht nur Währungs-, sondern auch Aktienkurs-, Zins- und Preisschwankungen aus. Unter Fluggesellschaften ist es beispielsweise üblich, sich lange im Voraus stabile Kerosinpreise garantieren zu lassen, um das Risiko abrupter Preissprünge auszuschalten. Zunehmend wälzen wetterabhängige Branchen über spezielle Derivateprodukte auch die Risiken von Wetterumschwüngen ab. So ließen sich Münchner Oktoberfestwirte von der französischen Société Générale für jeden verregneten Tag eine Entschädigung garantieren. Ähnlich federn kommunale Elektrizitätswerke im Winter steigende Preise der Stromversorger ab.

Einleitung und Zahlen angelehnt an Gerald Kastner, das-bewegt-die-welt.de

Abstufungswettlauf der Ratingagenturen

Unerbittlich stufen die großen Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody‘s und Fitch die Kreditwürdigkeit europäischer Banken und Länder nach unten. Was sich in den letzten vier Wochen abgespielt hat, ist so dramatisch, dass einem fast die Worte fehlen. Vor noch nicht allzu langer Zeit waren die Diskussion über eine Abstufung eines Landes oder von Kreditinstituten noch ein mediales Großereigniss, heute empfindet man dabei schon nichts besonderes mehr. Doch Achtung, die Wahrheit wird uns nur scheibchenweise präsentiert. Hier ein Gesamtüberblick, damit Sie die wahren Ausmaße der Eurokrise erkennen.


Diese Woche traf es zehn spanische Banken, darunter die Großbanken Banco Santander und BBVA. Die Begründung: die sich
eintrübenden Wirtschaftsaussichten in Spanien, die den Bankensektor in den nächsten 15 bis 18 Monaten belasten würden. In Italien traf es ebenfalls drei Banken.
Zuvor hatten die Ratingagenturen die Länder Spanien und Italien abgestuft. Spanien hat somit nur noch “AA–”, Italien “A+”. Moody’s nahm gleichzeitig auch Belgien ins Visier und drohte ebenfalls mit dessen Abstufung. Die Kreditwürdigkeit Sloweniens war von Moody’s bereits vorher auf “Aa3″ gesenkt worden. Gleichzeitig wurden noch acht griechische Banken um zwei weitere Stufen herabgestuft.
Vor wenigen Tagen senkte Moody’s auch die Bonität von zwölf britischen Banken, darunter die Royal Bank of Scotland (RBS). Begründung: Zweifel am Ausmaß der Unterstützung der Banken durch die Regierung. Zusätzlich wurden neun portugiesische Banken abgestuft, darunter auch die staatliche Caixa Geral de Depositos, die größte Bank des Landes, sowie die BCP, die größte Privatbank.
Mitte September hatte Moody’s bereits die Bonität der französischen Banken Crédit Agricole und Société Générale, aufgrund ihres Griechenlandengagements, um jeweils eine Stufe heruntergestuft.

Fassen wir also zusammen:

  • Italien abgestuft
  • Spanien abgestuft
  • Slowenien abgestuft
  • Ankündigung, dass Belgien abgestuft wird
  • Zehn spanische Banken abgestuft
  • Drei italienische Banken abgestuft
  • Zwölf britische Banken abgestuft
  • Neun portugiesische Banken abgestuft
  • Zwei französische Banken abgestuft

Das alles in nur VIER Wochen! Eine Katastrophe, aber nur der Anfang.

Nigel Farage: “Brüsseler Bürokraten planen vollständige Vernichtung der Nationalstaaten”

Nigel Farage, EU-Abgeordneter und Chef der britischen Unabhängigkeitspartei, erwiderte auf die Rede zur Lage der Union des EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso, dass die Brüsseler Bürokraten der Demokratie den Rücken kehren, den Willen der Völker Europas mit Füßen treten und mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, die vollständige Vernichtung der Nationalstaaten vorantreiben. Farage sagte voraus, dass die EU – Zentralplaner nun jedoch von einer Welle des demokratischen Nationalismus hinweggefegt würden


Erwiderung auf die Rede zur Lage der Union des EU-Kommissionspräsidenten Barroso

Herr Barroso, Sie erklärten uns heute Morgen, dass die Europäische Union eine Inspiration ist. Und während Sie einräumten, dass es ein oder zwei kleine wirtschaftliche Probleme gibt, machten Sie unmissverständlich klar, dass Arbeitsplätze und Wachstum kommen würden, dass alles gut laufe. Ja, Sie zeigten sogar eine Vision einer uns bevorstehenden Periode der europäischen Erneuerung auf.

Nun, da Sie selbst ein ehemaliger Kommunist sind, können Sie sich vielleicht an die früheren Sowjetführer erinnern, die nach vorne traten, um ihre Reden zu halten, die allen erklärten, dass es eine Rekordernte gab oder dass die Traktoren-Produktion unglaublich gut lief. Und sie glaubten natürlich, dass die Geschichte auf ihrer Seite stünde. Präsident Chruschtschow trat sogar nach vorne und erklärte dem Westen, dass ´wir Euch beerdigen werden`, so stark glaubte er an seine eigene Union.

Und heute schauen wir zurück und lachen selbstverständlich darüber, und ich glaube, dass die Menschen in unserer Zukunft auf Sie zurückschauen und sagen werden: “Wie um Himmels Willen konnte dieser nicht gewählte Mann an all diese Macht gelangen? Und wie konnte die politische Klasse – die sich hier im Raum versammelt hat – entscheiden, dass die Gemeinschaftsmethode die nationale Demokratie ersetzen soll?” Ich glaube, die Menschen werden mit Verwunderung darauf zurückblicken, dass wir die Demokratie aufgegeben haben. Weiterlesen

Meltdown Part 4: “After the Fall”

Der vierte und letzte Teil.


From Zero Hedge:
In this final episode “After the Fall”, we hear about the sheikh who says the crash never happened; a Wall Street king charged with fraud; a congresswoman who wants to jail the bankers; and the world leaders who want a re-think of capitalism. As one world leader handles the crisis through denial, other leaders try to re-think capitalism. Even though the causes of the 2008 meltdown are now clear, there is no magic formula to stop it from happening again. The world has to start planning for the next crisis, even as we recognise that this one is not over yet.

Meltdown Part 3: “Paying the Price”

Teil drei der vierteiligen Reihe.


From Zero Hedge:
We continue the Meltdown series with part three out of four: Paying the Price, which looks at how the victims of the 2008 financial crash fight back. A protesting singer in Iceland brings down the government; in France a union leader oversees the kidnapping of his bosses; and thousands of families are made homeless in California.

Hordur Torfason, an Icelandic singer, leads the way in holding protests over the country’s economy, calling for the resignation of the government and new elections. Geir Haarde, the prime minister of Iceland, was surrounded and pelted by the protestors. Haarde soon resigned and the country’s government collapsed.

In France, workers fought back to claim their rights. The Continental Tire factory announced its plant would close by 2010, meaning job losses for its 1,120 employees. Workers occupied offices and trashed the place in protest. Protests spread right across France and Europe.

As the grim toll of the financial crisis continues to mount around the world, many governments are looking for the true causes of the meltdown. In many cases, what they are discovering amounts to a crime.

“The End of Growth” von Richard Heineberg

In dem neuen Buch von Richard Heinbergs „The End of Growth“ verteidigt Heinberg die These, dass die Zeit weltweiten Wirtschaftswachstums zu Ende ist.
Dafür sprechen, so Heinberg, sowohl Eigenschaften des Weltfinanzsystems (wie Verschuldungsgrenzen), als auch physikalische Faktoren (wie der Peak Oil). Die Probleme des Weltfinanzsystems erachtet Heinberg als die dringlichsten. Ohne ihre Lösung wird es unmöglich sein, den wegen des Klimawandels nötigen Umbau der Infrastruktur zu bewältigen.
Als Alternative hält Heinberg eine Steady State Ökonomie mit einem geringeren Ressourcenumlauf als heute für unausweichlich.


Ein Interview mit dem Autor kann hier gelesen werden.

Meltdown Part 2: “A Global Financial Tsunami”

Teil zwei der vierteiligen CBC Canada Reihe.


From Al Jazeera:
In the second episode of Meltdown, we look at how the financial tsunami swept the world. We hear about a renegade executive who nearly destroyed the global financial system and the US treasury secretary who bailed out his friends.
Henry ‘Hank’ Paulson, the former CEO of Goldman Sachs and later an economic advisor to the US government; refused to bail out global financial services firm – the Lehman Brothers. Paulson said it was not the role of government to save private businesses.
Lehman’s failure had repercussions around the world. Millions of people lost their life savings. Pension plans were decimated.
Christine Lagarde, the French finance minister at the time and a close friend of Paulson’s, publicly described Paulson’s decision on Lehman “horrendous”.
Markets from London and Paris to Shanghai fell. An epidemic of fear caused the world’s major banks to stop lending, ending the year in protests and industrial action.

Wie man aus einem Euro 8 macht und aktuelle Zahlen und Daten

Die Tinte unter dem EFSF Vertrag für die Haftungssummen der einzelnen Länder ist noch nicht einmal trocken und es wird schon diskutiert wie man den Fonds weiter Aufstocken kann, den die zur Verfügung stehende Summe würde bei weitem nicht ausreichen, um Spanien und Italien auch noch retten zu können Da die Zustimmung der Länder wohl sehr schwierig zu bekommen wäre, ist eine auf den ersten Blick geniale Idee auf das Packet gekommen. Der EFSF bekommt eine Banklizenz und deklariert den Bürgschafts Betrag den man im Rahmen des EFSF bekommen hat als Eigenkapital. Bei einer Eigenkapitalquoten von 12,5% könnte diese neue Bank nun Fremdkapital für 700 Milliarden Euro aufnehmen und so könnte der EFSF für 800 Milliarden Euro Staatsanleihen kaufen.


Bei dem bisherigen Verfahren konnten für angenommene 100 Milliarden Euro Garantiesumme, welche die Euro-Länder an Garantien dem EFSF gegeben haben, maximal 100 Milliarden zum Kauf von Staatsanleihen leidender Euro-Länder ausgegeben werden.
Das klingt auf den ersten Blick nach einer guten Idee, weil die Summe, für die Deutschland, die Niederlande, Österreich und andere Länder haften müssen, nicht weiter erhöht werden müsste.
Doch das Ausfall-Risiko steigt! Die Summe, die Länder über neue Staatsschulden und damit Steuern bezahlen muss, steigt auch um den Faktor acht!

Dazu eine Modell-Rechnung: Die Länder garantieren mit 100 Milliarden Euro und der Fond nimmt 700 Milliarden Fremdkapital auf. Der EFSF könnte nun für 800 Milliarden Euro Staatsanleihen kaufen. Das Fremdkapital würde im Falle eines Zahlungsausfalls vorrangig vor den als Eigenkapital dienenden Bürgschaften verbraucht werden. Wäre das nicht der Fall, dann gebe es für die Kapitalgeber gar keine Absicherung und sie könnten das Geld auch direkt Griechenland, Portugal & Co leihen.
Fällt nun von den Krediten ein Achtel wegen Pleite und / oder Haircut aus, bei Griechenland sprechen wir inzwischen von einem Ausfall von der Hälfte, dann würde der EFSF nur noch für seine ausgeliehenen 800 Milliarden Euro einen Betrag von 700 Milliarden zurückerhalten. Der Verlust von 100 Milliarden würde aber vorrangig von den Bürgen getragen. Das heißt die Bürgschaft wäre in ihrer vollen Höhe fällig zu stellen.

In dem bisherigen Modell (Haircut um 12,5 Prozent) würden die bürgenden Steuerzahler von 100 Milliarden Euro lediglich 12,5 Milliarden Euro in Realität bezahlen müssen. In dem gehebelten Modell wären die kompletten 100 Milliarden Euro fällig.
Alles in allem also gehebelter Wahnsinn, elegant verpackt!

Die Umsätze im deutschen Einzelhandel sind im August überraschend stark um
3% im verglichen zum Juli 2011 zurückgegangen. Analysten hatten nur mit einem Minus von 0,5% gerechnet.

Die Inflationsrate in der Eurozone betrug im September 2011 genau 3%. Im August 2011 waren es “nur” 2,5% gewesen. Man sieht daran sehr gut, daß die Inflation von der Entwicklung der Geldmengen getragen wird. 
Der Zusammenhang ist der, daß die Preise für eine bestimmte Menge an Gütern steigen muß, wenn die dazugehörge, im Umlauf befindliche Geldmenge zunimmt.
Wir laufen nun also mit steigenden Inflationsraten in den nächsten Abschwung hinein. Das ist eine eher seltene, aber dafür besonders explosive Mischung. 
Normalerweise müssten die Preise bei wirtschaftlicher Schwäche ja sinken, weil die fallende Nachfrage den Wettbewerb untereinander verstärkt, die Rohstoffe unter Druck kommen und von der Lohnseite her, durch die steigender Arbeitslosigkeit) ebenfalls keine Gefahren nach oben kommen.

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September 2011 dafür etwas aufgehellt. Wenn man die aktuellen Zahlen zum Monat Septmber betrachtet ging es von 55,7 im August auf 59,4 Punkte nach oben. Die Amerikaner sind eben unverbesserliche Optimisten und die Stimmung der Verbraucher ein extrem wichtiger Faktor, wenn man bedenkt, dass der private Verbrauch etwa 70% der US-Wirtschaftsleistung ausmacht.


Und zum Schluß noch einige Zahlen, die den Kampf der Schweizer gegen den starken Franken dokumentieren. Die Devisenanlagen (also alle in ausländischen Währungen gehaltenen Gelder) der Schweizerischen Nationalbank (SNB) alleine im August 2011 im Zuge des Kampfes gegen den Anstieg des Franken von 189 Milliarden auf rund 281 Milliarden Franken zugenommen. Das sind über 92 Mrd. Franke in nur einem einzigen Monat! 
Wenn man das auf ein Jahr hochrechnet, dann reden wir etwa über 1 Billion, die so nur über diesen Weg zusätzlich ins System kommt, denn die SNB muß ja diese Franken zusätzlich drucken, um damit beispielsweise Euros erwerben zu können.

 Weiters teilte die SNB mit, daß sich als Folge der Eingriffe, ihre Bilanz von 249,6 Milliarden auf 365,6 Milliarden Franken ausgeweitet habe.

Meltdown Part 1: “The Men Who Crashed The World”

CBC und Al Jazeera zeigen den amerikanischen und europäischen Medien wie investigativer Journalismus funktioniert. “The Men Who Crashed The World” ist der erste Teil einer vierteiligen Reihe, die von CBC Canada produziert wurde.


From Al Jazeera:
The crash of September 2008 brought the largest bankruptcies in world history, pushing more than 30 million people into unemployment and bringing many countries to the edge of insolvency. Wall Street turned back the clock to 1929.
But how did it all go so wrong?
Lack of government regulation; easy lending in the US housing market meant anyone could qualify for a home loan with no government regulations in place.
Also, London was competing with New York as the banking capital of the world. Gordon Brown, the British finance minister at the time, introduced ‘light touch regulation’ – giving bankers a free hand in the marketplace.
Sll this, and with key players making the wrong financial decisions, saw the world’s biggest financial collapse.